
Wer Monza hört, denkt nur an eines: Formel 1!
Die Rennstrecke – Autodromo Nazionale di Monza – wurde 1922 erbaut und ist eine der ältesten der Welt.
Früher hatte sie die Form eines Ovals, heute hat sie die Form einer Kanone (sagt man!).
Angeblich werden hier Geschwindigkeiten von bis zu 360 km/h erreicht.
Das Rennen im September ist ein Fest für Ferrari-Fans. Ganz Monza ist rot (nein, die Niederländer sind auch überall ;)).
Die Rennstrecke hat eine Kapazität bis zu 120.000 Zuschauer.


Man kann an einer geführten Tour teilnehmen und auch mit dem Auto um die Strecke fahren.
Ich habe zum ersten Mal an einer Führung teilgenommen – ich habe gesehen, wo der Pressebereich war, wo die Pressekonferenzen stattfanden, wo die Sieger auf das Podium gewartet haben (alles ist kleiner als im Fernsehen!).
Ich bin auch um die Strecke gefahren, aber es war Pandemiezeit und ich hatte leider kein schnelles Auto.
Die Rennen dauern 3 Tage: 1 Tag Training (Freitag), 2 Tag Qualifikation (Samstag), 3 Tag Rennen (Sonntag)
Wer wirklich etwas sehen will, sollte Freitag oder Samstag wählen. Das Rennen sieht man am besten im Fernsehen.

Ich war 2023 beim Qualifying am Samstag.
Wie sieht das aus?
Wenn man ein Ticket für die Formel 1 hat, muss man hingehen – es gibt viele Haltestellen, an denen man ein Armband bekommt und mit dem Bus fahren kann!
Auf dem Weg dorthin kommt man an dem Hotel vorbei, in dem die Ferrari-Fahrer gewohnt haben – woher weiß man das? Man sieht weder das Hotel noch den Zaun – nur eine riesige Gruppe von Leuten in roten Ferrari-Klamotten.
Der Bus hält an einem Park und man hat einen langen Weg zur Rennstrecke vor sich.
Auf dem Weg dorthin gibt es viele Stände, die (inoffizielle) Formel-1-Kleidung und viel Essen und Trinken verkaufen.
Es wird laut sein, also Ohrstöpsel kaufen.
Wenn man einmal da ist, ist alles da! Offizielle Geschäfte, Bühnen, Shows, Spiele, Wettbewerbe, Essen…
Es ist ein ganzer Tag voller Attraktionen – man kann Live-Interviews mit den Fahrern sehen. Ich habe Fahrer von Mercedes, Red Bull und natürlich Ferrari gesehen.

Es gibt Oldtimer-Ausstellungen
Es gibt die Formel 2
Es ist laut und schnell
Es geht so schnell, dass man gar nicht merkt, wer gerade vorbeikommt.
Wer Interesse an der Formel 1 hat, sollte sich die Serie auf Netflix ansehen – drive to survive.